VINUM Weinhandel

Rheinberger Straße 49

47441 MOERS

Tel.: 02841 / 24803

Fax : 02841 / 921600

e-mail :                         vinum-moers@arcor.de

Unsere Öffnungszeiten

Mo.-Fr. :

12:00  - 18:30 

Sa. :

10:00  - 14:00 

 

 

 

 

 

 

 

  • Lieferservice

Aktuelles

Neu bei VINUM :

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, daß ich mit meinem Geschäft wieder eine neue Entwicklungsstufe erreicht habe.                             Endlich darf ich es auch ganz offiziell als „Saftladen“ bezeichnen.

Schon lange waren die Säfte der Privatkelterei VAN NAHMEN aus Haminkeln bei mir zuhause präsent, nun habe ich mich entschlossen, sie auch im Geschäft zu verkaufen.

Die unglaubliche Qualität der verschiedenen sortenrein gekelterten Apfelsäfte zum Beispiel oder die elegante Finesse der Frucht-Seccos ebenso wie die aromatische Komplexität von Sauerkirsch- oder Wildpflaumensaft eröffnen eine Vielzahl von Alternativen für alle die aus den unterschiedlichsten Gründen auf Alkohol verzichten wollen oder müssen.

 

Die Verarbeitung von Obst hat in der Familie VAN NAHMEN eine lange Tradition. 1917 als rheinische Apfelkrautfabrik gegründet, wurde 1930 mit der Herstellung von Obstsäften begonnen, zunächst als Lohnmosterei. Auch heute noch lassen sich Obstwiesenbesitzer vom Niederrhein und dem angrenzenden Münsterland ihre Äpfel im Lohn zu Saft vermosten. Für einen Presselohn werden 100 kg Äpfel gegen 80 Flaschen à 0,7 Liter getauscht.

Auch heute wird in 3. und 4. Generation an bewährter, handwerklicher Moster-tradition festgehalten und alle heimischen Früchte selbst gekeltert. Hinsichtlich der Qualität ist man konsequent, die hauseigenen Maßstäbe liegen alle deutlich über den gesetzlichen Anforderungen.

Der eigene Anspruch leitet sich aus der Überzeugung ab, dass nachhaltiges Wirtschaften nur aus der Bewahrung alter Traditionen verbunden mit innovativen, zeitgerechten und wohlschmeckenden Produkten möglich ist.

Obstwiesen sind seit Jahrhunderten ein landschaftsprägendes Element. Angelegt an Dorfrändern, um Bauernhöfe oder in der freien Feldflur dienen sie der Bereicherung und Verschönerung der heimischen Landschaft. Der Begriff Streuobstwiese bezeichnet Anpflanzungen von hochstämmigen Obstbäumen, die „verstreut“ in der Landschaft stehen. Streuobstwiesen entstanden zu einer Zeit, als die Landwirtschaft und der Obstbau noch nicht voll mechanisiert waren. Heimisches Obst nahm damals bei der Ernährung der Bevölkerung einen wesentlich höheren Stellenwert ein. Etwa seit 1960 ging die wirtschaftliche Bedeutung von Obstwiesen stark zurück.

Seit 1994 engagieren man sich – gemeinsam mit dem Naturschutzbund (NABU) Kreisgruppen Wesel, Krefeld und Viersen für die Erhaltung von Obstwiesen. In Anbau- und Lieferverträgen mit Obstwiesenbesitzern aus dem Münsterland und vom Niederrhein sind die Qualitätsanforderungen für die Mostäpfel geregelt. Darin verpflichten sich die Obstwiesenbesitzer, nur reifes und ungespritztes Hochstamm-Obst (alte Sorten) zu liefern – im Gegenzug wird einen ein höherer Preis für Äpfel gezahlt. Auf diese Weise können Obstwiesen unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte erhalten und nachgepflanzt werden.

Streuobstwiesen – ein Beitrag zum Naturschutz

Hochstamm-Obstwiesen haben eine große ökologische Bedeutung. Aufgrund ihrer extensiven Nutzung sind sie der ideale Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Sie stellen für diese Arten, deren ursprüngliche Lebensräume stark verändert oder zerstört worden sind, Ersatzbiotope dar, die ihnen ein Überleben ermöglichen können.

Streuobst – lohnenswerte Ernte

Die Ernte von hochstämmigen Obstbäumen ist mühsam, aber man erntet herrlich duftende Äpfel, die sich nicht so sehr durch ihre äußere Makellosigkeit, aber dafür umso mehr durch ihre innere Qualität und ihrenkräftigen Geschmack auszeichnen.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© VINUM Weinhandel Hans Herrfurth

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.